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Wie das Einhorn seiner Wege geht schreitet, springt, rast ... und Haken schlägt ...

 

Das Einhorn ist ein Ossi. Und bei der hiesigen wirtschaftlichen Situation braucht es einen nicht wundern, wenn es in seinen jungen Jahren schon bald ergraut sein wird. Mit einigermaßen Abstand vom realistischen Tagesgeschehen in Sachsen-Anhalt versucht es seinen Traum zu leben, merkt das es gelingen kann - aber doch nur mit den Menschen von hier!


Wo sind Sie - die Euphoren, die Philosophen, die Anpacker und Teilnehmer? Sind denn schon alle davongelaufen in den goldenen Westen?


(PS: Es gibt übrigens ein paar faire Wessis, die auch hier leben und denen sehr wohl die Chancen dieser Region bewußt, die Einheimischen lieb und ihr Zuhause teuer geworden ist...)

 

Also, noch einmal von vorn: Es liegt da eine Stadt zwischen den Wäldern, die hat wunderschöne Ecken, hat eine Geschichte, ein gesundes Industriegebiet und viele junge Ansiedler. Außerdem hat sie viele rüstige Rentner und ein großes Krankenhaus, von den Schulen kaum zu reden und erst recht von der Kultur...!
Da gibt es Menschen, die packen wirklich an und suchen zu formen, Gelder heranzuschaffen, Kultur zu entwickeln und alle teilhaben zu lassen.
Natürlich kann das alles nur funktionieren, wenn dies auch gelebt wird.
Sparen Sie sich doch einfach mal die Stunden der Sorgen und Verlustängste; gehen statt dessen durch den Barockgarten von Schloß Hundisburg und fühlen sich wie frisch geadelt...


Oder bummeln Sie doch einfach mal über den Markt in Haldensleben und kaufen sich frisches Obst und Ziegenbutter. Oder setzen Sie sich doch einmal in eine Lesung in der Kulturfabrik, kaufen sich einen Strauß zarter Frühlingsblumen oder ein klitzekleines Kunstwerk in der Galerie „Das Einhorn"...
Das Einhorn und sein Zuhause

 

Wenn man einmal betrachtet, in welcher geschichtsträchtigen Gegend wir hier wohnen, müßte uns - den Nachfahren von Otto - vor Stolz die Brust fast platzen...


Im heutigen Sachsen-Anhalt wurde einst der Grundstein für die Geschicke Europas gelegt. Ein Paradies für Archäologen, ein Fundus für Architekturgeschichte...eine Wiege für modernen Kulturtourismus?
Warum nutzen wir nicht die Chance und laden die Welt zu uns ein? - ganz speziell die Interessierten, die Individualisten, die Toleranten und Neugierigen.

Bei einem Besuch im Museum Haldensleben entdeckte das Einhorn, daß es in einem sehr alten Gemäuer sein Zuhause fand. Die Bülstr. Str. 12 gehörte schon im 15./16. Jahrhundert zu einem der größten und zentralsten Grundstücke der Stadt Haldensleben. Nun sucht das Einhorn gespannt nach weiteren Informationen über die Geschichte seiner Heimstatt.

 

Wer mehr darüber weiß, ist herzlich eingeladen, zur „Legende des Einhorns" mit Informationen beizutragen.


Die ganz sicher eng mit der Geschichte der Stadt in Zusammenhang stehende Legende dieses Hauses soll niedergeschrieben und mit Bildmaterial belegt werden.

 

Daß nicht mehr viel erhalten blieb vom barocken Baustil des alten Hauses, weiß jeder, der das ehemalige Hotel „Deutsches Haus" oder den dahinter liegenden Jugendclub kennt. Nach Vandalismus und Wasserschäden wird nun das Denkmal, dessen noch leicht verstaubte Gründerzeitfassade fast jugendlich über das wahre Alter hinwegtäuscht, behutsam substanzgerecht aber auch modern saniert.
Nachdem schon die Galerie „Das Einhorn" einen würdigen Platz im linken Flügel des Hauses fand, soll nun auf der rechten Seite ein kleines Café seinen Platz finden. Bei der vorgesehenen Straßensanierung in diesem Jahr wurde schon die Möglichkeit für ein Sitzen im Freien bedacht. Später sollen zum Hof hin Pergola und Wintergarten für einen angenehmen Aufenthalt bei einem unvergeßlich romantischen Blick in den „Weißen Garten" sorgen.


In den oberen Etagen finden Pension, Büro, Laden und noch weitere Wohnungen ihren Platz.

 

Wie hier saniert wird, kann momentan im zum Konzept gehörigen Nachbarhaus Bülstr. Str. 10 besichtigt werden. Im ebenfalls denkmalgeschützten Gebäude wird momentan eine großräumige Zweizimmerwohnung saniert. In diesem Gebäude sind von der Bodenfliese bis zum Fensterknauf unzählige Bauteile original im Gründerzeitstil erhalten.


So eröffnet sich dem Besucher nach Betreten des kleinen aber hellen Flures die großzügige, mit Laminat ausgelegte Wohnküche. Küche und Wohnzimmer sind durch einen offenen Bogen verbunden. Das Wohnzimmer sowie das kombinierte Schlaf- und Arbeitszimmer werden durch eine herrschaftliche Portaltür getrennt. An den Decken befindet sich Stuck. Die originalen Kastenfenster spenden hervorragende Lichtverhältnisse. Die Böden sind mit breiter Dielung oder mit altem Eichenparkett ausgelegt. Es besteht die Möglichkeit, einen Kamin aufzustellen. An die Küche schließt sich das geflieste Bad (Wanne, Dusche, WC, Waschtisch) mit Blick in Hof und Garten an. Alle Räume sind großzügig mit den erforderlichen Medienanschlüssen ausgestattet. Im Haus ist eine moderne zentrale Gasheizung installiert. Zu der Wohnung gehören Keller und bei Wunsch auch eine oder zwei Garagen.


Diese Wohnung ist noch zu vermieten. Bei Interesse beeilen Sie sich, nette Nachbarn gibt es schon...


Redlich ernährt sich das Einhorn...

 

Als Ort und Herberge für Kunst und Wohlbefinden aller Art lebt „Das Einhorn" von seinen Gästen. Neben den schon bekannten Standorten Schloßcafé Hundisburg oder Rechtsanwaltsbüro im Allee-Center wird das Einhorn nun auch die Betreuung des Bereiches Kunst im Haus des Waldes übernehmen.
Es ist aber ein Anliegen, neben den meist gut besuchten Vernissagen auch an anderen Tagen Besucher und Seminarteilnehmer in der Galerie „Das Einhorn" in der Bülstringer Str. 12 zu begrüßen.


Es gibt ein umfassendes Seminarangebot für künstlerisch Interessierte, Kurse für die „seelische Balance" oder einfach auch die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee und einem „Einhornkuchen" in streßfreier Umgebung aufzuhalten und Kunstwerke verschiedenster Stile zu betrachten.


Verfolgen Sie das ständig aktualisierte Programm und besuchen Sie „Das Einhorn" dienstags von 14.00 bis 16.00 Uhr oder donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr sowie bei Seminarinteresse auch zu anderen Zeiten.


„Das Einhorn" lebt von Besuchern; es braucht sie zum Leben, wie Sie die Luft zum Atmen...


So würde es sich freuen, wenn Sie einmal mit Ihrer Familie oder Ihren Geschäftspartnern hereinschauen, wenn Sie z.B. ein Jubiläumsgeschenk suchen. (Wir verkaufen auch Gutscheine.)


Sie sind mit Ihrem Verein ebenso willkommen wie mit Ihrer Frauengruppe, sind mit Ihrer Schulklasse ebenso zu einer Führung eingeladen wie zu Klassentreffen in anspruchsvoller Umgebung.


Wenn Sie Interesse, Ideen und Vorschläge haben, wenden Sie sich einfach an Birte Knopf: 0172/6301868 o. 03904/710740


Die Ausstellungen - Musik

 

Hervorragende Künstler aber auch lernend Kreative arbeiten bisher mit dem Einhorn zusammen. Es macht Spaß, immer abwechslungsreiche Veranstaltungen zu erleben. Aufgrund der Vielzahl der Veranstaltungsorte und der unterschiedlichen Umgebungen und Ambiente, die die Räumlichkeiten bieten, ist es immer wieder interessant, unterschiedliche Meinungen zum Wirken der Kunstwerke aufzunehmen. Es ist spannend zu erleben, wie die ausgestellte Kunst ihre Umgebung beeinflußt und unweigerlich die Menschen beeindruckt; zum Hinschauen reizt.


Diese Frische und Vielfältigkeit soll erhalten bleiben.


Ein besonderes Erlebnis für die Zuschauer war zum Beispiel das Portraitmalen und Skizzieren des ukrainischen Künstlers Igor Yermolow im Barockgarten während seines Aufenthaltes auf Schloß Hundisburg. Seine Arbeiten sind dort noch bis Juli 2002 zu besichtigen und zu erstehen.

 

Gerade die Kombination mit Musik führt zu immer wieder anderen Eindrücken bei der Betrachtung von Kunstwerken.


Zu einer noch recht kurzen aber schon erfolgreichen Tradition gehört der Auftritt von jungen Musikern.


Begeistert nahm das Publikum der Veranstaltung „Die teuersten Frauen der Welt" die dazu gesungenen frechen, groowigen oder schnulzigen Melodien der drei Mädels von der Musikschule Wolmirstedt auf. Mehrere Zugaben mußten gegeben werden. Strahlende Gesichter der erfolgreichen Sängerinnen und ein fröhliches Publikum, welches bis in späte Abendstunden italienische und kalifornische Weine verkostete, waren der größte Erfolg des Einhorns.

 

Sollten Sie Künstler und Musiker empfehlen, gern im „Einhorn" erleben oder weitere Ideen unterbreiten wollen, sprechen Sie mich ohne Scheu an! Ich freue mich über jeden Hinweis.

 

PS:


Wir können vor unserem Leben nicht Reißaus nehmen. Wir müssen dies auch nicht! Es gibt so viele Chancen, die wir einfach nur wahrnehmen müssen. Manchmal laufen wir dem materiellen Wohlsein nach und merken gar nicht, wie weit wir uns dabei von unseren Lieben, von unseren Freunden oder eigenen innersten Bedürfnissen entfernen.


Auch wenn es die ersten silbrigen Fäden in seinem Fell trägt und die Stirne unter der Mähne so manche eigene Sorgenfalte teilt, das Einhorn ist ein Feenwesen. Wenn Sie daran glauben, kann es wie aus warmem Nebel sich um Ihre sorgenvolle Seele hüllen und diese balsamieren, kann sich fest und drahtig stemmen und zum lang verzögerten Sprung verhelfen, kann einen breiten Rücken bilden und sichreren Flügelschlages aufsteigen zu anderen Dimensionen...


Manchmal braucht es nur einen Hauch von Sich-darauf-einlassen, um sich wieder wohlzufühlen und seine Ziele wieder zu erkennen...
Besuchen Sie es..."Das Einhorn"!

Ihre B. Faßelt-Knopf

 

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