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...Zwischen den Wäldern...

 

Die Geschichte Haldenslebens - der Stadt zwischen den Wäldern - ist gespickt mit interessanten Daten über allerlei berühmte Söhne Deutschlands, mit Bauten und Sehenswürdigkeiten, deren Ursprung bis ins goldenen Zeitalter Kaiser Ottos zurückreichen und sogar mit archeologischen Funden, die beweisen, daß es auch in diesem Landstrich Wollnashörner, Mammuts und urzeitliche Siedlungen gab.

Will man "Das Einhorn" besuchen, so kann man sich einen ganzen Urlaub geschichtlich sowie kulturell interessanter Erlebnisse zusammenstellen. Dabei liegt die Stadt nur ca. 25 km vom Ursprungsort europäischer Kulturgeschichte - der ottonischen Elbestadt Magdeburg - entfernt.

 

Hier ist die Straße der Romanik dicht besät mit einer Vielzahl von mittelalterlichen Relikten. Genannt seien hier die Benediktinerklosterkirche St. Peter und Paul in Groß Ammensleben, die 1140 geweiht wurde und zum 1124 gegründeten Augustiner-Chorherrenstift gehörte. Sagen und Erzählungen umrahmen besonders die Nähe dieses Klosters zum Benediktinerinnenkloster St. Laurentinus in Hillersleben, von dem heute noch die Kirche mit ihren spitzen Doppeltürmen nach jerichower Vorbild zu sehen ist.

 

Auch in Bebertal ist neben der wieder sehenswerten Veltheimsburg die heutige Friedhofskapelle ein Bau, deren Ursprung sogar bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht.


Wenn man Schloß Hundisburg mit seinem Barockgarten besucht, hat man auch hier die Möglichkeit, Geschichte des Mittelalters zu erleben. Die Ruine der Pfarrkirche Nordhusen - um 1200 erbaut - ist eines der beliebtesten Künstlermotive in dieser Region.

 

Der Name der Familie von Alvensleben als im 17. Jahrhundert bedeutendstes Adelsgeschlecht in dieser Region wird Geschichtsinteressierten hier häufig begegnen.


Und die Familie Nathusius war in Haldensleben und Umgebung Mäzen, Erbauer und Förderer vieler Institutionen, die das Stadtbild prägen und den kulturellen Reichtum der Region wiederspiegeln. Besonders sehenswert ist der von Johann Gottlob Nathusius großzügig angelegte und heute liebevoll gepflegte Landschaftspark Althaldensleben, der per pedes entdeckt vom ehemaligen Kloster Althaldensleben bis hin zum Hundisburger Barockschloß einen herrlich alten Baumbestand mit ungewöhnlichen Arten sowie Bäche und Teiche aber auch interessante Informationstafeln zu bieten hat.

 

Diese Park- und Gartenvariation reiht sich neben vielen anderen sehenswerten Anlagen in Sachsen-Anhalt in der Initiative "Gartenträume" als eine der abwechslungsreichsten und schönsten ein.

 

Auf diesen Pfaden wandelte auch schon Hoffmann von Fallersleben und wurde vielleicht zum einen oder anderen Reim angeregt.

 

Wer diesen Weg gegangen ist, kann anschließend im Schloß die ständige Ausstellung der Sammlung Apel - zeitgenössische Arbeiten großer Künstler der DDR-Epoche sowie Plastiken und Skulpturen des Bildhauers Heinrich Apel aus Magdeburg - sowie die Sammlung barocker Kunstwerke von Friedrich Look besichtigen.

 

Im Schloßcafé kann man sich kulinarischen Genüssen hingeben und dabei die vierteljährlich wechselnden Ausstellungen der Galerie "Das Einhorn" betrachten.